Guido Bayer (als Schatten), Roland Peek (v.l.)
1864 Tagebuch einer Katastrophe
Foto Timo Battefeld
1864 Tagebuch einer Katastrophe
Text/Konzeption Gaby Schelle, Elisabeth Moll Idee Christian Nisslmüller Regie Gaby Schelle Kostüm Sharon Rohardt Bühne Christian Nisslmüller Übersetzung Nils Vollertsen Regieassisstenz Justine Wiechmann Grafik Janos Szurscik

mit Undine Schmiedl, Guido Bayer, Alexander Kruuse-Mettin, Christian Nisslmüller, Roland Peek

Premiere 13. August 2014 Schloss Sonderburg / Dänemark

2014
Schloss Sonderburg / Dänemark
Schloss Gottorf / Schleswig
Landesvertretung Schleswig-Holstein Berlin

Schloss Sonderburg und Schloss Gottorf stehen in direktem Bezug zum deutsch-dänischen Krieg: an diesen Orten wollen wir dem Zuschauer einen Einblick in die Zeit von 1864 geben und zugleich den Raum für moderne Gedankenansätze öffnen. Mit Blick auf die Figuren der alten Zeit stellen wir unsere heutigen Fragen und versuchen eine Annäherung an die Gefühle, die der Krieg im Menschen auslöst. Eine Reise nicht nur auf das Schlachtfeld von Düppel, sondern auch in unser eigenes Unterbewusstsein. Ein Schauspielensemble probt ein Stück zum deutsch-dänischen Krieg von 1864. Während der Proben kommen Fragen zum Inhalt, zu den Figuren und den politischen Zusammenhängen auf.
Unsere Spurensuche wird begleitet von den Worten des dänischen Dichters Hans Christian Andersen: seinen Gedanken, Träumen, Ängsten, Hoffnungen und auch seiner Resignation, die die Gefühlswelt eines Menschen, der den Krieg erlebt in einer nahezu kristallinen Genauigkeit spiegeln.
Uraufführung in deutscher Sprache mit dänischen Untertiteln.

...er stand ganz ruhig da und redete mit mir, und plötzlich kam eine Granate und der Kopf war weg. Ein unheimlicher Anblick, aber mit so was müssen Soldaten sich abfinden. Korporal Rasmus Nellemann in einem Brief an seinen Bruder, 17. April 1864
Newsletter abonnieren
Name
E-mail
FACTORY Theater Produktionen e.V. | Franziusallee 189, 24148 Kiel | Kartentelefon: 0171- 47 47 175 | Email: info@theater-factory.de Login