Hesse und Klingsor
mit Texten von Hermann Hesse, Tschuang Tse und Li Tai Pe
mit Christian Nisslmüller
Text und Regie Gaby Schelle Textkonzeption Elisabeth Moll Tonkonzeption Peter Matrai Kostüm Anna Granat Grafik Janos Szurcsik Technik Axel Jankowski

Premiere: 12. Juli 2012 Schloss Gottorf

2012
Lessingbad Kiel, Jüdisches Museum Rendsburg, Schloss Plön, Kunsthalle St. Annen Lübeck

2013
Internationales Monodramafestival Vidlunnya in Kiew/Ukraine 14.06.2013

2014
FreiRaum Bühne Stadthalle Neumünster
Casa Camuzzi/Tessin 1919. Hermann Hesses Ehe ist zerrüttet, seine Frau in der Nervenheilanstalt, seine Kinder bei Freunden untergebracht, er selbst in Psychotherapie und in tiefer Verstörung. In dieser heftigen Lebenskrise, taucht aus den Tiefen seiner Seele das Bild des Klingsor auf - ein Spiegelbild, Zerrbild von Hesse selbst. Mit der Figur des Malers Klingsor lotet er die schönsten, aber auch abscheulichsten Winkel der Künstlerseele aus und rettet sich damit selbst. Klingsor, der Zauberer, hat keine Lösung - nur Wandlung. Hesse treibt seine Figur soweit als irgendmöglich an den Rand des Todes. Balancierend auf dem schmalen Grat zwischen Form und Wahn ist Li Tai Pe, Klingsors einziger Begleiter und Zufluchtsort. Am Ende steht das Bild eines Gesichts. Hesse kann es einschließen, den Schlüssel wegwerfen und ruhig davongehen: hin zu neuen Figuren, die ausgeglichener sein werden als der zerrissene und abenteuerliche Zauberer Klingsor. Die Geschichte einer Selbstanalyse.

Mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlags unter Verwendung der Werke von Herman Hesse. Erzählung Klingsors letzter Sommer. Sämtliche Werke. Gesammelte Briefe.
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